Mario Gomez

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Nach drei oder vier Spieltagen lässt sich selten eine Prognose für eine ganze Saison abgeben, aber gerade bei Comunio ist es wichtig, auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren und formschwache Spieler nicht zu lange durchzuschleppen. Comunioblog zeigt ein paar Spieler, die aktuell keine Kaufempfehlung sind.

Die Schalker-Neuzugänge

Jedem wird klar sein, dass der Schalker Tabellenstand nur eine Momentaufnahme ist. Dafür vereinen die Königsblauen einfach zu viel Qualität im Kader. Viele der Neuzugänge stießen erst spät zum Kader, wurden aber dennoch von Trainer Markus Weinzierl direkt ins kalte Wasser geschmissen. Die Jungs müssen sich nun freischwimmen und das klappt einfach noch nicht. Im Grunde sind Abdul Rahman Baba (4,56 Mio.), Benjamin Stambouli (4,49), Nabil Bentaleb (6,13), Breel Embolo (5,43) und Yevhen Konoplyanka (5,23) aktuell zu teuer für Comunio. Dabei befinden sich alle Marktwerte schon seit Wochen im Sturzflug, was auch die Marktwertverlierer der letzten Woche untermauern.

Die Spieler zerren gerade noch von der Euphorie, die ihre Verpflichtungen rund um die Veltins-Arena ausgelöst haben und es nicht unwahrscheinlich, dass die Marktwerte irgendwann gerechtfertigt sind, aktuell klafft aber eine zu große Lücke zwischen Martkwert und Punkten. Für alle, die bereits einen der Schalker im Kader heißt es, das heutige Spiel abzuwarten und dann gegebenenfalls in den sauren Apfel zu beißen und die Spieler mit Verlust abzugeben. Im Preissegment zwischen vier und sechs Millionen gibt es aktuell genug andere Spieler, die besser punkten und somit auch eine Marktwertsteigerung versprechen (Stichwort: Verluste wieder reinholen!).

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Mario Gomez (VfL Wolfsburg, 10,79 Mio., Sturm)

Der Stürmer hat seine Treffsicherheit in Istanbul gelassen. Aktuell lässt der Nationalspieler größte Chancen ungenutzt und erinnert dabei fast an die für ihn traumatische EM 2008. Dabei hat man ohne Zweifel das Gefühl, dass einzig der Knoten platzen muss, bevor Gomez wieder Tore am Fließband erzielen wird. Und aus diesem Grund ist auch der Marktwert des Angreifers noch so unglaublich hoch. Alle wissen um die unfassbaren Qualitäten Gomez’, die schon so manchen Comunio-Spieler in der Vergangenheit die Meisterschaft beschert hat. Aktuell ist nur Robert Lewandowski teurer, der Unterschied ist, dass der Bayern-Stürmer eben wirklich im Akkord abliefert.

Es besteht zumindest Hoffnung auf Besserung. Am Wochenende spielen die Wölfe im Weserstadion und auch wenn dort der Trainerwechsel neue Euphorie entfacht hat, werden sich die Defensivprobleme nicht plötzlich in Luft auflösen. Die Bremer gehören auf jeden Fall zu den Lieblingsgegnern des Stürmers. Gegen kein anderes Bundesliga-Team gelangen ihm mehr Scorerpunkte (13, 9 Tore, 4 Vorlagen). Sollte selbst Werder nicht als Medizin taugen, gibt es eigentlich keinen Grund, Gomez weiter zu halten.

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Kingsley Coman (Bayern München, 4,91 Mio., Sturm)

Coman ist für einen Bayern-Spieler jetzt nicht sonderlich teuer, zudem fällt mit Douglas Costa ein Konkurrent erst einmal mit einer Muskelverletzung aus, aber dennoch ist der Franzose nicht unbedingt eine Kaufempfehlung. Schließlich kommt er selbst erst von einer Verletzung zurück und sein erstes Spiel (-2 Punkte) nach der Pause zeigte, dass Coman noch ein bisschen rostig daherkommt. Zumal die Konkurrenz weiterhin groß ist. Thomas Müller kommt häufig auf rechts zum Einsatz, um in der Mitte Platz für Thiago zu machen. Zudem ist Arjen Robben zurück und dürfte die rechte Seite mittelfristig ohnehin wieder übernehmen – wenn er denn gesund bleibt. Coman wird sicher seine Einsätze bekommen, aber ob es genug sind, um einen Marktwert von knapp 5 Millionen zu rechtfertigen? Eher schwierig.

Oliver Burke (RB Leipzig, 5,39 Mio., Sturm)

Nach seiner Vorlage zum Sieg gegen Dortmund stieg sein Marktwert noch mal kräftig an, aber seine Nichtberücksichtigung gegen den HSV sorgte dann für Ernüchterung. Die Kurve zeigt seitdem steil nach unten. Die Verantwortlichen in Leipzig haben allerdings von Anfang an kommuniziert, dass man Burke langsam aufbauen werde. Für den 19 Jahre alten Schotten ist der Sprung in die Bundesliga ein großer Schritt und auch wenn er gegen den BVB gleich mal eine Duftmarke setzen konnte, heißt es nicht, dass dieser Weg so reibungslos weitergehen wird. Das liegt auch an der Konkurrenz auf seiner Position. Der durchaus breite Kader des Aufsteigers bietet Trainer Ralph Hasenhüttl jede Menge Alternativen auf seiner Position. Daher sollte sich jeder überlegen, ob er über 5 Millionen für einen Joker ausgeben will.

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