RB Leipzig feiert den Sieg über Borussia Dortmund

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Nach dem Auftritt gegen Dortmund ist RB Leipzig in aller Munde. Eine junge Mannschaft, die harmoniert, kämpft und über Qualität verfügt, kann bei Comunio zur Goldgrube werden – wenn man an den richtigen Stellen schürft. Der Kadercheck.

Tor

Die klaren Verhältnisse spiegeln sich inzwischen auch in den Comunio-Marktwerten wider: Peter Gulacsi (1,5 Mio.) ist die Nummer eins, Marius Müller und Fabio Coltorti (jeweils 0,3 Mio.) stehen hinten an. Beide Ersatzkeeper saßen einmal auf der Ersatzbank, Gulacsi erhielt in beiden Partien die Durchschnittsnote.

Abwehr

Bis sich eine Stamm-Viererkette gefunden hat, wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Einzig die Außenpositionen sind geklärt: An Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg führt aktuell kein Weg vorbei. Beide verfügen über die Qualität, im Managerspiel zu Punktehamstern zu werden. Benno Schmitz, einer von drei Neuzugängen aus Salzburg, ist der erste Backup.

Im Abwehrzentrum haben Willi Orban und Marvin Compper die ersten beiden Spiele über 90 Minuten absolviert. Was zum Auftakt in Hoffenheim noch nicht funktionierte, bereitete den Dortmundern am Samstag eine Menge Probleme. Orban erhielt 6 Comunio-Punkte, Compper 4. Unantastbar ist das Duo jedoch nicht – aufgrund zweier später Neuzugänge.

Kyriakos Papadopoulos und Bernardo verstärken die Innenverteidigung. Von Papadopoulos erhofft man sich einen Abwehrchef, der internationales Format besitzt. Bleibt der Grieche gesund, kann er diese Rolle einnehmen – mit Orban als Nebenmann. Die Englische Woche wird ihm sicherlich seinen ersten Einsatz im neuen Dress bringen. Bernardo muss sich vom Status des vierten Verteidigers hocharbeiten.

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Mittelfeld

Auch im Herzen des Spielfelds hat Ralph Hasenhüttl die Qual der Wahl. Absolut gesetzt ist einzig Dominik Kaiser, der Kapitän, der sowohl im 4-3-3 auf einer Halbposition als auch im 4-4-2 auf der rechten Seite agieren kann. In zwei Spielen generierte Kaiser 16 Comunio-Punkte – nur Lewandowski, Lahm und Uth sind besser.

Auf Sicht soll Naby Keita, der goldene Torschütze aus dem BVB-Spiel, die Hauptrolle im Mittelfeldzentrum einnehmen. Eine Verletzung bremste den 21-Jährigen zum Bundesliga-Start aus, inzwischen ist er wieder voll dabei. Für die defensive Absicherung bleibt somit mittelfristig nur ein Platz frei.

Obwohl Stefan Ilsanker und Diego Demme ihre Sache sehr gut gemacht haben, wird einer der beiden auf Sicht wohl zum Härtefall. Beide bewegen sich absolut auf Augenhöhe und sind eigentlich nicht aus der Mannschaft wegzudenken. Hier wird Hasenhüttl die Englische Woche zur Rotation nutzen, Keita in die Startelf werfen und einen der Abräumer opfern. Minimale Tendenz: Ilsanker bleibt drin.

Flügel und Sturmzentrum

Ob 4-4-2 oder 4-3-3, zu Kaiser & Co. kommen drei Offensivspieler, von denen einzig Emil Forsberg bei Comunio im Mittelfeld gelistet ist. Um die drei Positionen kämpfen ganze sechs Akteure, keiner ist im Hintertreffen. Rotation ist wahrscheinlich, manche Joker – wie Oliver Burke gegen Dortmund – werden satt Punkte machen.

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Burke ist ein Mann für den Flügel, kam kurz vor Toreschluss aus Nottingham und wird in den kommenden Wochen die Rolle des Edeljokers innehaben. In der Arbeit gegen den Ball hat der 19-Jährige noch zu viele Defizite, um eine ernsthafte Option für die Startelf zu sein. Trotz seines Potenzials ist Burke bei Comunio für mehr als 5 Millionen zu teuer.

Um die Rolle des Mittelstürmers streiten sich Yussuf Poulsen und Davie Selke. Letzterer weilte im August noch bei den olympischen Spielen und hat deshalb aktuell einen kleinen Rückstand, den er jedoch schnell aufholen kann. Als unterstützender Stürmer hat sich Timo Werner fürs Erste festgespielt.

Überraschend wurde Emil Forsberg, einer der vermeintlichen Stars der Mannschaft, in den ersten beiden Spielen nur eingewechselt. Marcel Sabitzer hat auf der linken Offensivseite einen so guten Eindruck hinterlassen, dass Forsbergs Weg zurück gar nicht so einfach wird. Ebenso wie Selke dürfte der Schwede im Rahmen der Englischen Woche sein Startelf-Debüt in der Bundesliga geben. Je mehr sie daraus machen, desto größer wird der Druck auf die Konkurrenten.

Gerade die Offensive der Leipziger ist für Comunio-Manager ein schwieriges Pflaster – gerade weil auf jeder Position zwei hochtalentierte Spieler konkurrieren. Rotation kann auch ohne Doppelbelastung zum Alptraum werden, über weite Strecken wird Ralph Hasenhüttl jedoch eine eingespielte Elf bevorzugen. Der richtige Riecher zählt.

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über Daniel Junker

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