Leon Balogun im Zweikampf mit Florian Grillitsch

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Letzte Saison noch Punktehamster, Comunio-Garanten Woche für Woche – und heute? Kaum Punkte, Marktwert unter einer Million. Plötzlicher Absturz! Wie wurden diese sieben Spieler zu Comunio-Graupen?

Leon Balogun (FSV Mainz 05, 370.000, 4 Punkte, Abwehr)

Erinnert ihr euch noch an die vergangene Rückrunde? Durchgängig war Leon Balogun eigentlich viel zu günstig für seine Leistungen. 47 Comunio-Punkte kramte der Mainzer Innenverteidiger als Abwehrpartner von Stefan Bell zusammen. Er war Teil des Kollektivs, das das internationale Geschäft erreichte. Heute sieht es ganz anders aus: Balogun hat im Konkurrenzkampf stark an Boden verloren, ist nur noch Backup. Ein unerwarteter Absturz.

Jairo Samperio (FSV Mainz 05, 490.000, -4 Punkte, Sturm)

Auch Jairo war letztes Jahr noch Stammspieler in der FSV-Offensive, sammelte sogar ganze 77 Punkte. Sein Absturz kommt nicht von ungefähr: Eine Innenbandverletzung zwang ihn sechs Saisonspiele lang zur Pause. Davon erholte sich der Flügelspieler bisher nicht. Nur vier Einsätze von Beginn an, nur eine positive Bewertung. In der Rückrunde wollen wir den Jairo der Vorsaison sehen – dann wird er zum Schnäppchen.

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Julian Baumgartlinger (Bayer 04 Leverkusen, 930.000, 4 Punkte, Mittelfeld)

Bestandteil der Mainzer Erfolgsmannschaft von 2015/16, die Dritte: Julian Baumgartlinger wagte im Sommer den Schritt zum Champions-League-Teilnehmer Leverkusen – bislang ohne Erfolg. Obwohl die Werkself immer noch nach ihrer Spielstruktur sucht, konnte sich Baumgartlinger nicht für einen Platz im zentralen Mittelfeld empfehlen. Zu unbeständig sind die Leistungen des Neuzugangs, der im FSV-Dress über Jahre hinweg konstant punktete.

Tobias Levels (FC Ingolstadt, 170.000, -12 Punkte, Abwehr)

Dieser Absturz ist krachend: Aus dem Nichts stieg Tobias Levels in der vergangenen Hinrunde zum besten Außenverteidiger im Managerspiel auf, heute gehört er zu Comunios schlechtesten Akteuren. Nach seiner Roten Karte gegen den FC Augsburg verlor Levels seinen Stammplatz an Florent Hadergjonaj, der seine Sache auf der rechten Abwehrseite wesentlich besser macht. Wie gewonnen, so zerronnen!

Max Christiansen (FC Ingolstadt, 160.000, -9 Punkte, Mittelfeld)

Dass die Entwicklung dieses Youngsters so jäh stagnieren würde, war nicht abzusehen. Ende der letzten Saison gehörte Max Christiansen zu den Gewinnern der Bundesliga. Lange war von seinem spielerischen Potenzial die Rede, in seinen letzten sieben Einsätzen 2015/16 schöpfte er es mit 22 Comunio-Punkten aus. Ganz anders sieht es in dieser Saison aus: Kein Einsatz von Beginn an, anfangs sogar bei der zweiten Mannschaft, Ampelkarte nach seiner Einwechslung in Mainz.

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Danny da Costa (Bayer 04 Leverkusen, 320.000, -2 Punkte, Abwehr)

Die lange Anlaufzeit war zu erwarten. Danny da Costa kam als Leistungsträger der Rückrunde 2015/16 aus Ingolstadt zurück nach Leverkusen, musste jedoch nach einem geplanten operativen Eingriff wochenlang aussetzen. Auch jetzt, da er fit ist, hat der Außenverteidiger zu kämpfen – in seinen wenigen Einsätzen konnte er sich noch nicht empfehlen. Der Weg ins Stammteam ist weiter, als viele angenommen hatten.

Albin Ekdal (Hamburger SV, 430.000, -2 Punkte, Mittelfeld)

Skurrile Statistik: Unter Bruno Labbadia blieb Albin Ekdal komplett ohne negative Bewertung, nach dem Trainerwechsel gab’s dreimal am Stück Minuspunkte für den Schweden. Nach dem 8. Spieltag verlor er seinen Stammplatz im zentralen Mittelfeld an die gelernten Außenverteidiger Gotoku Sakai und Matthias Ostrzolek. Erst im letzten Spiel vor der Winterpause stand Ekdal wieder in der Startelf. In der Winterpause will der HSV auf seiner Position einen Neuzugang verpflichten.

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