Später erfolgreiche Wintertransfers: Firmino und Junuzovic von der TSG Hoffenheim und Werder Bremen

Foto: © picture alliance / Carmen Jaspersen

In der Saison 2010/11 wechselte Roberto Firmino im Winter nach Hoffenheim, gleichzeitig hatte die TSG einen hochkarätigen Abgang zu verkraften. Der letzte erfolgreiche Wintereinkauf ist immer noch bei den Kraichgauern.

Roberto Firmino, Mittelfeld, im Januar 2011 von Tombense zur TSG Hoffenheim
Vier Millionen Euro ließ sich die TSG Hoffenheim den Transfer von Roberto Firmino im Jahr 2011 kosten. Der bis dahin unbekannte Brasilianer kam von Tombense aus Brasilien. In der Rückrunde konnte er diesen Preis noch nicht rechtfertigen. Seine insgesamt 18 Punkte resultierten aus den zwei letzten Saisonspielen, in denen er jeweils einen Treffer erzielte. Auch in den folgenden zwei Spielzeiten blieb die Bilanz des heute 25-Jährigen mit 115 Zählern mittelmäßig. Danach allerdings standen für Firmino in zwei Jahren 320 Punkte zu Buche. Ein Topwert, der den offensiven Mittelfeldspieler schließlich für 41 Millionen zum FC Liverpool führte, wo er heute noch unter Jürgen Klopp erfolgreich ist.

Luiz Gustavo, Mittelfeld, im Januar 2011 von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern München
Im selben Jahr verließ Luiz Gustavo die Kraichgauer in Richtung München. Ein bitterer Verlust, den der Rekordmeister mit 17 Millionen Euro entschädigte. Bei den Bayern spielte der Brasilianer in 14 bewerteten Partien postwendend 48 Punkte ein (Durchschnittswert: 3,43). in den folgenden zwei Jahren kamen weitere 170 Punkte, bevor es den defensiven Mittelfeldspieler im Sommer 2013 für 16 Millionen zum VfL Wolfsburg zog. Hier könnte der umworbene 29-Jährige kurz vor dem Abschied stehen. Nach Juventus Turin, Inter Mailand und dem AS Rom soll auch Favre-Klub OGC Nizza ein Auge auf Gustavo geworfen haben.

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Zlatko Junuzovic, Mittelfeld, im Januar 2012 von Austria Wien zu Werder Bremen
Nach wie vor in Bremen aktiv ist Zlatko Junuzovic, der 2012 für 800.000 Euro von Austria Wien zum Team stieß. Seine Ausbeute im ersten Halbjahr war mit 10 Punkten äußerst mager. Danach allerdings entwickelte sich der zentrale Mittelfeldspieler doch noch zum Leistungsträger, was bei Comunio vor allem in den vergangenen beiden Spielzeiten zum Tragen kam. 138 und 96 Zähler stehen hier im Portfolio des 29-Jährigen. Die aktuelle Runde fällt mit 14 Punkten hingegen recht schwach aus.

Bernd Leno, Tor, im Januar 2012 vom VfB Stuttgart zu Bayer Leverkusen
2012 nahm auch Torwart-Talent Bernd Leno eine Luftveränderung vor. Der Youngster, der gerade erst beim VfB Stuttgart zur Stammkraft aufgestiegen war, kostete Bayer Leverkusen 7,5 Millionen Euro. Die Summe zahlte sich aus! Der Schlussmann startete wie ein anderer im Winter gewechselter Torwart stark und holte 72 Punkte. In der Folge kam er im jährlichen Durchschnitt auf einen Wert von 97,5 und wurde zum Nationalspieler. Fazit: Der Transfer hat sich definitiv gelohnt.

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Andrej Kramaric, Sturm, im Januar 2016 von Leicester City zur TSG Hoffenheim
Last but not least wechselte auch Andrej Kramaric 2016 im Winter in die Bundesliga – und wieder hieß der Abnehmer TSG Hoffenheim. Die Leihe entpuppte sich als Win-win-Situation: Hoffenheim sicherte auch durch fünf Kramaric-Tore den Klassenerhalt und Andrej Kramaric durfte nach seinem Reservistendasein beim damals noch zukünftigen englischen Meister wieder regelmäßig auf dem Platz stehen. In dieser Saison ließ der 25-jährige Kroate einem guten Start mit 41 Punkten in acht Partien zuletzt eine Flaute folgen. In der Rückrunde könnte er beim Tabellenfünften aber wieder angreifen.

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