Ungewohntes Bild: Jubel beim FC Ingolstadt

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Ingolstadt ist Comunios zweitgünstigste Mannschaft. Alle Schanzer zusammen kosten so viel wie Gnabry und Reus. Mit dem Trainerwechsel und dem ersten Sieg kann sich das schnell ändern. Comunioblog analysiert die veränderte Mannschaft.

Nette Bilanz für Maik Walpurgis: Im ersten Spiel hat der neue Trainer des FC Ingolstadt mehr Punkte geholt als sein Vorgänger Markus Kauczinski in zehn Anläufen. Einige von Walpurgis’ Veränderungen fruchteten sofort, andere sind nicht in Stein gemeißelt.

Der erste Effekt ist erzielt. Das 1:0 in Darmstadt war kein hochklassiger, aber ein engagierter und motivierter Auftritt, der Anlass zur Hoffnung gibt. 31 Comunio-Punkte stellen zudem die zweitbeste Saisonleistung nach dem 3:3 gegen Dortmund dar. Im Heimspiel gegen Wolfsburg soll der nächste Dreier folgen, anschließend geht es nach Bremen.

Dreifacher Konkurrenzkampf in der Defensive

Dass Walpurgis die Mannschaft auf mehreren Positionen verändern würde, war zu erwarten. In einem bestätigte der neue Trainer den alten jedoch: Martin Hansen blieb im Tor, Örjan Nyland musste von der Bank aus zuschauen. Hansen bestätigte Walpurgis, erhielt vier Comunio-Punkte. Überraschend kommt der Umschwung trotzdem: In seinen letzten beiden Einsätzen generierte Nyland 14 Zähler. Dennoch ist er fürs Erste die Nummer zwei.

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In der Abwehrkette musste Walpurgis doppelt wechseln. Hadergjonaj ersetzte den gesperrten Levels, Tisserand den angeschlagenen Bregerie. Auf beiden Positionen wird es in den kommenden Wochen einen Konkurrenzkampf geben. Dass Hadergjonaj und Tisserand am ersten Erfolg beteiligt waren, gibt ihnen einen leichten Vorsprung.

Als Abwehrchef ist Marvin Matip nach wie vor gesetzt – trotz eines sehr bescheidenen Saisonstarts. In Darmstadt erhielt der Kapitän erstmals in dieser Saison vier Punkte. Links hinten agierte wie gewohnt Markus Suttner, zur Pause musste der Österreicher verletzt raus. Anthony Jung, der auf einer offensiven Position begann, half in der zweiten Hälfte hinten aus.

Doppelsechs und Groß gesetzt

Auch unter Walpurgis wird mit zwei Sechsern gespielt. Almog Cohen ergänzt Roger, der zum vierten Mal in Folge die Durchschnittsnote erhielt. Im letzten Jahr war Roger ein Punktehamster, ergatterte 62 Zähler und kostete zumeist rund zwei Millionen. Aktuell ist der Stammspieler für 480.000 zu haben.

Nach wie vor ein Punktehamster ist Pascal Groß, wenn auch nicht auf so hohem Niveau wie in der Vorsaison. Immerhin hat der Spielgestalter noch keine roten Zahlen geschrieben. Groß agierte am Samstag auf der Zehn. Eine Halbposition scheint ihm mehr zu liegen, doch auch in Walpurgis’ System wird er eine Hauptrolle spielen. Für zwei Millionen eine Kaufempfehlung.

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Vorne plötzlich die Qual der Wahl

Interessanter könnte die Konstellation kaum sein: Der beste Stürmer, eigentlich unverzichtbar, fällt mit Oberschenkelproblemen aus – und seine Konkurrenten sorgen für den Sieg. Der eingewechselte Hinterseer bediente Hartmann, dieser zog volley ab zum 1:0-Endstand.

Für Hartmann war es das erste Tor nach einer Serie schwacher Leistungen, Hinterseer steht inzwischen bei durchaus soliden 25 Comunio-Punkten. Dazu kommt Matthew Leckie, der eine Position auf dem Flügel sicher hat. Anthony Jung konnte sich in der Offensive nicht empfehlen, wird tendenziell eher mit Suttner um die Linksverteidiger-Position streiten.

Und Lezcano? Obwohl der 26-Jährige mit 33 Zählern Ingolstadts Bester im Managerspiel ist, wird er nicht ohne Weiteres in die Startelf zurückkehren. Walpurgis wird die Gelegenheit nutzen, um einen Konkurrenzkampf auszurufen, der alle Stürmer zu höchstem Einsatz pusht. Bei Comunio ist Hartmann, letztes Jahr zwölffacher Torschütze (86 Punkte), die aktuell lukrativste Anlage: Kostenpunkt 630.000, garantierte Marktwertsteigerung.

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